Bergbau und Umsiedlungen rund um Borna zwischen „verlorenen Orten“, Neuanfängen und Erinnerungskultur

Mi, 15.04.2026, 18:00 Uhr - Emmauskirche in Borna
© Andreas Berkner: Ankunft der Heuersdorfer Emmauskirche in Borna am 31.10.2007
© Andreas Berkner: Ankunft der Heuersdorfer Emmauskirche in Borna am 31.10.2007

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Berkner am 15. April 2026 in der Emmauskirche im Rahmen der Vortragsreise Eine Stadt mit geSCHICHTEN – 775 Jahre Borna

Im Vortrag spannt Andreas Berkner einen Bogen von der hier bis in die 1930er Jahre zurück reichenden Umsiedlungsgeschichte über die Stadt Borna als „aufnehmende Stadt“ bis zu bekannten, verborgenen und neu aufgefundenen Artefakten aus den Dörfern, die der Kohle weichen mussten. Dabei reicht die Bandbreite von Kirchengütern über Gebäude und Gedenksteine bis zu Straßennamen. Zugleich wird eine angesichts des laufenden Kohleausstiegs nunmehr mögliche „abschließende Bilanz“ zum Thema gezogen und zur Diskussion gestellt.

Prof. Dr. Andreas Berkner war langjähriger Leiter des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen und hat die Regionalplanung in Leipzig und dem Leipziger Umland sowie den Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier entscheidend geprägt. Er ist Herausgeber des umfassenden Werkes „Bergbau und Umsiedlungen im Mitteldeutschen Braunkohlenrevier“. Für seine Arbeit und sein Engagement wurde er im März 2026 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

Kosten: 5 €, ermäßigt 3 €

https://www.dokmitt.de/


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