Vortrag von Heike Pütz
„Meine köstlichen Riesenerdbeeren, die ich mir mit vieler Mühe und durch eine Reihe von Jahren aus einer einzigen, von mir selbst hybridisierten Pflanze gezogen habe“
Was klingt, wie eine Halef-typische Aufschneiderei hat einen Hintergrund: In seinem Werk und in seiner Biografie finden sich zahlreiche Hinweise auf die Liebe Mays zum Garten, den Pflanzen und vor allem dem Obst. Er hat nicht selbstverständlich keine Erdbeeren gezüchtet, soviel sei bereits verraten, sich aber intensiv mit seinen „Gärten“ beschäftigt.
Anhand ausgewählter Beispiele präsentiert sich der Garten- und Pflanzenliebhaber May, der „Obstfex“ und Erdbeerzüchter, der Schriftsteller mit blumiger Ausdrucksweise und mit Blumen auf dem Schreibtisch und im eigenen Garten. Hätten Sie diese Seite an Karl May erwartet, bringt man ihn doch eher mit Abenteuer, Reisen, fremde Kulturen und dem eigenen stundenlanges Bücherlesen in der Kindheit und Jugend in Verbindung.
Der Eintritt ist frei.
Spenden für die Arbeit des Fördervereins Karl-May-Museum e.V. sind willkommen.