Christian Manss beschäftigt sich mit der Frage, wie Landschaft in der Malerei erzeugt wird. Seine Gemälde entstehen ohne reale Vorlage. Indem der Künstler keine realen Orte zeigt, sondern Bildräume erzeugt, die zwischen realer Anmutung und Suggestion oszillieren, verweist er auf die Möglichkeit, Landschaft nicht als gegebene Wirklichkeit zu betrachten, sondern als Konstruktion – als Denkbild.
Der Künstler erfindet seine Ansichten völlig frei. In einem mehrstufigen Prozess erschafft er aus Gold und Schwarz felsig-karge Szenerien. Die Farben lässt er verlaufen und tilgt sie teilweise wieder. Geometrische Formen erscheinen als farbige Fremdkörper am Horizont, schieben sich in den Bildraum oder stehen unvermittelt in der Landschaft und hinterfragen damit deren Existenz. Das Gold scheint kostbar, ist aber vergänglich: AURUM VANITAS.
Öffnungszeiten:
DI bis SO 10.00 bis 18.00 Uhr