Der Familienalltag steckt voller Aufgaben, die es zu organisieren gilt. Diese bringen nicht selten auch eine mentale Be- und sogar Überlastung der Sorgenden mit sich. „Mental Load“ meint dann die psychische Last, die durch das andauernde Organisieren von Alltagsaufgaben entsteht – insbesondere bei Mehrfachbelastung durch Arbeit, Familie und Haushalt.
Oft sind es Frauen und Mütter, die „an alles denken müssen“, damit der Familienalltag funktioniert. Sie fühlen sich gestresst und überlastet. Ein hoher Dauerstress hat auch gesundheitliche Folgen, von Schlafproblemen über Migräne bis hin zu Burnout. Wir fragen: Welche Folgen hat eine mentale Dauerbelastung für Eltern? (Warum) Sind Mütter davon häufiger betroffen? Wie lässt sich die mentale Sorgearbeit reduzieren? Wie kann die mentale Gesundheit von Eltern gestärkt werden, damit ein gleichberechtigter Familienalltag gelingt?
Mit:
Katharina Radecker, Organisations- und Prozessberaterin, Psychologische Beraterin und Mediatorin
Sascha Verlan, Literaturwissenschaftler, Journalist und Autor von Equal Care – Über Fürsorge und Gesellschaft (Verbrecher Verlag 2020) sowie Mitinitiator des „Equal Care Days“
Moderation: Kristin Heinig, Deutsches Hygiene-Museum
Im Rahmen der Reihe Who cares?! Eine Gesprächsreihe über die, die sich kümmern
Eintritt: 5 € / erm. 3 €
Tickets unter https://shop.dhmd.de/veranstaltungen/mental-load